P A R T I. Im April 2019 führt eine berufliche Aufgabe meinen Mann Uli und damit auch mich für zwei Jahre nach Melbourne. Man sagt, eine der lebenswertesten Millionenstädte der Erde. Wir beziehen eine kleine Bleibe im Stadtteil Albert Park nahe der Bucht und sind nach kurzer Zeit überzeugt, dass es uns hier sehr gut gefallen wird :) Melbourne ist eine bunte City mit verschiedensten Kulturen. Oft sind ganze Stadt- teile kulturell geprägt. Entsprechend vielfältig ist die Gastro-Landschaft und her- vorragend noch dazu. Wir adaptieren sofort das Kaffeeritual der Melburnians, nämlich sich vorzugsweise in einer der vielen guten Röstereien einen Kaffee abzu- holen, genießen die Lässigkeit und Freundlichkeit, das verrückte Klima, das Leben am Wasser im Allgemeinen. Doch noch mehr zieht es uns raus aus der Stadt. Wir möchten so viel wie möglich sehen und sind daher an den Wochenenden meist unterwegs. Unser Gefährt(e) in Oz ist ein gemäßigt offroad-tauglicher Pathfinder mit Dach- zelt. Je weiter weg von der Küste, umso seltener werden die Unterkünfte, daher sind wir sehr glücklich mit dieser Lösung, unabhängig von allem und nah an der Natur. So gerne wir durch neue Gegenden cruisen, so gerne laufen wir zu Fuß. Daher pla- nen wir oft eine Tour mit ein, und nehmen uns Zeit, manche Ecke genauer zu erkunden. Landschaftlich ist hier im Süden, speziell in Victoria sehr viel geboten. Die Küste bekommt einiges an Regen ab, es gibt „Seasons“ wie in Europa und es kann auch schneien. Der Wind bringt mal Wärme oder Hitze aus dem Outback, mal antark- tische Kühle und er dreht sehr oft. Das Klima ist folglich alles andere als langweilig und so auch die Landschaft. Saftig grüne Hügel, Farnwald, Eukalyptuswälder, trockenes Grasland, steiniges, sumpfiges und sandiges Terrain bis hin zu riesigen Dünenlandschaften.
Melbourne liegt an der Port Phillip Bay. Das Wasser in der Bucht ist meist glasklar und erfrischt auch im Sommer noch. Das offene Meer ist von der Stadt aus auch nicht sehr weit. In anderthalb Stunden erreicht man die Bass Strait, die tobenden Gewässer, die krachenden Wellen. Das Paradies für Surfer. Wir lieben es. Beeindruckend natürlich auch die wunderbar exotischen Gewächse und tierischen Lebenwesen. die unsere Wege (buchstäblich) kreuzen. Das Faszinierendste für mich persönlich ist aber die landschaftliche Weite und der Freiraum. P A R T II. Ab dem Oktober 2019 haften unsere Gedanken dann an anderen Dingen: es begin- nen die verheerenden Buschfeuer in Victoria, Queensland und New South Wales und ziehen sich über den ganzen Sommer („Black Summer“). Wir verlassen den Kontinent für ein paar Tage Richtung Neuseeland. Über die Jah- reswende geht es in die Gegenrichtung nach Westen, nach South Australia mit Endziel Coffin Bay National Park. Drei Monate später, im Februar 2020, inmitten der Aufarbeitung der Buschfeuer- katastrophe, erreicht uns die Pandemie. Und mit ihr kommt für alle die noch grö- ßere Veränderung. Restrictions, Lockdowns, und Stimmungen verschiedener Güte. Unser Fokus richtet sich auf unseren Stadtteil, auf Lokalität und wir schätzen uns glücklich mit dem, was wir hier haben. Nun, im November hat Victoria es (vorübergehend?) geschafft, das Virus einzudäm- men und wir können uns wieder etwas freier bewegen.
A U S T R A L I A.
2019 - 2020
S N A P S.
P O R T F O L I O. K O N T A K T. Ü B E R - A B O U T. >  C I T Y  &  P O R T / M E L B O U R N E. >  S O U T H   A U S T R A L I A.
G A L L E R I E S.
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U P
P A R T I. Im April 2019 führt eine berufliche Aufgabe meinen Mann Uli und damit auch mich für zwei Jahre nach Melbourne. Man sagt, eine der lebenswertesten Millionenstädte der Erde. Wir beziehen eine kleine Bleibe im Stadtteil Albert Park nahe der Bucht und sind nach kurzer Zeit überzeugt, dass es uns hier sehr gut gefallen wird :) Melbourne ist eine bunte City mit verschiedensten Kulturen. Oft sind ganze Stadtteile kulturell geprägt. Entsprechend vielfältig ist die Gastro-Landschaft und hervorragend noch dazu. Wir adaptieren sofort das Kaffeeritual der Melburnians, nämlich sich vorzugsweise in einer der vielen guten Röstereien einen Kaffee abzuholen, genießen die Lässigkeit und Freundlichkeit, das verrückte Klima, das Leben am Wasser im Allgemeinen. Doch noch mehr zieht es uns raus aus der Stadt. Wir möchten so viel wie möglich sehen und sind daher an den Wochenenden meist unterwegs. Unser Gefährt(e) in Oz ist ein gemäßigt offroad- tauglicher Pathfinder mit Dachzelt. Je weiter weg von der Küste, umso seltener werden die Unterkünfte, daher sind wir sehr glücklich mit dieser Lösung, unabhängig von allem und nah an der Natur. So gerne wir durch neue Gegenden cruisen, so gerne laufen wir zu Fuß. Daher planen wir oft eine Tour mit ein, und nehmen uns Zeit, manche Ecke genauer zu erkunden. Landschaftlich ist hier im Süden, speziell in Victoria sehr viel geboten. Die Küste bekommt einiges an Regen ab, es gibt „Seasons“ wie in Europa und es kann auch schneien. Der Wind bringt mal Wärme oder Hitze aus dem Outback, mal antarktische Kühle und er dreht sehr oft. Das Klima ist folglich alles andere als langweilig und so auch die Landschaft. Saftig grüne Hügel, Farnwald, Eukalyptuswälder, trockenes Grasland, steiniges, sumpfiges und sandiges Terrain bis hin zu riesigen Dünenlandschaften. Melbourne liegt an der Port Phillip Bay. Das Wasser in der Bucht ist meist glasklar und erfrischt auch im Sommer noch. Das offene Meer ist von der Stadt aus auch nicht sehr weit, in anderthalb Stunden er- reicht man die Bass Strait, die tobenden Gewässer, die krachenden Wellen. Das Paradies für Surfer. Wir lieben es. Beeindruckend natürlich auch die wunderbar exo- tischen Gewächse und tierischen Lebenwesen. die unsere Wege (buchstäblich) kreuzen. Das Faszinierendste für mich persönlich ist aber die landschaftliche Weite und der Freiraum. P A R T II. Ab dem Oktober 2019 haften unsere Gedanken dann an anderen Dingen: es beginnen die ver- heerenden Buschfeuer in Victoria, Queensland und New South Wales und ziehen sich über den ganzen Sommer („Black Summer“). Wir verlassen den Kontinent für ein paar Tage Richtung Neuseeland. Über die Jah- reswende geht es in die Gegenrichtung nach Westen, nach South Australia mit Endziel Coffin Bay National Park. Drei Monate später, im Februar 2020, inmitten der Aufarbeitung der Buschfeuerkatastrophe, erreicht uns die Pandemie. Und mit ihr kommt für alle die noch größere Veränderung. Restrictions, Lockdowns, und Stimmungen verschiedener Güte. Unser Fokus richtet sich auf unseren Stadtteil, auf Lokalität und wir schätzen uns glücklich mit dem, was wir hier haben. Nun, im November hat Victoria es (vorübergehend?) geschafft, das Virus einzudämmen und wir können uns wieder etwas freier bewegen.